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Martin der Parkourist

Vielleicht habt ihr Martin schon mal an der ein anderen Mauer in Ulm hochklettern sehen. Das liegt daran, dass Martin den Parkour liebt: Menschen wie er nehmen nicht die normalen Wege, sondern nutzen lieber die direkten, um an ihr Ziel zu gelangen. Den sehr direkten Weg! Sie springen über Treppengeländer, Mauern, Mülltonnen – zumindest in ihrer Freizeit.

Martin sieht sich nicht als Sportler, sondern als Künstler, der den eigenen Körper und die Umwelt kennenlernen will.

Sein „Sport“ hat daher auch eine künstlerische Aussage: Parkour ist die Rückeroberung des öffentlichen Raums, der (seiner Aussage nach) immer weniger der Öffentlichkeit zur Verfügung steht und immer mehr kommerzialisiert wird.

Er ist in Ulm geboren und war dort jahrelang in der Parkour-Szene sehr aktiv. Nun wohnt er in Berlin/Kreuzberg, weil hier das Parkour-Mekkah Europas liegt. Sein Ziel: in den nächsten Jahren ganz viel lernen und das Wissen in Ulm weitergeben. Vielleicht mit Kursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Schöne Hindernisse gibt es ja auch in Ulm. Bis vor kurzem war er noch in Thailand, um das Muay Thai zu erlernen – das ist die thailändische Nationalsportart. Leider war er dort wegen Corona viel länger als geplant.

Nun ist er wieder zurück in Berlin, jobbt dort nebenher in der Gastro und gibt Parkour-Kurse, die er nun mit Thaiboxen verbindet. Manchmal wird er auch als Model für Film- und Fotoaufnahmen gebucht. Aber nur, wenn ihm der Job Spaß macht.

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