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Joachim

Joachim war verliebt in den Plan, ein Start-Up zu gründen. Das Problem: ihm fehlten die Ideen. Monatelang hielt sich der studierte Maschinenbauer mit einem Teilzeit-Job als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule in Köln über Wasser – Monatelang dachte Joachim nach. Und er dachte nach. Und er dachte nach. Doch er hatte einfach keine Idee, mit der er ein Start-Up gründen und Geld verdienen konnte.

Und irgendwann wurde aus dem Teilzeit-Wissenschaftler an einer Hochschule, ein Entwicklungsingenieur in der Automobilbranche.

Dass er sich jemals mit einer originellen Idee selbständig machen würde, daran dachte Joachim schon lange nicht mehr.

Doch dann … Bäm! Da war sie plötzlich, die Idee auf die er so lange gewartet hatte. Und sie war so einfach wie genial: Joachim wollte Möbel aus nachhaltigem Holz bauen. Mehr noch! Seine Kunden sollten genau nachvollziehen können, woher das Holz kam, das er verwendete. Und so kam es, dass Joachim nach Neu-Ulm zog und seine eigene Möbelmarke gründete.

Und er nun baut Möbel auf denen steht, wo das Holz genau gewachsen ist – mit Geokoordinaten! Und auch das Holz das Joachim für seine Möbel verwendet, ist nicht nur irgendein Holz- nein, es ist eigens geschlagenes Mondholz: Holz, das unter Verwendung eines Mondkalenders gefällt wurde. Die Bäume werden im Winter um Weihnachten herum bei abnehmendem Mond kurz vor Neumond geschlagen. Dieses Holz soll stabiler, härter, länger haltbar und feuerbeständiger sein als herkömmliches Holz.

Nach jahrelanger, innerer Suche hat Joachim nun etwas gefunden, für das er brennt. Ist es nicht ironisch, dass das Gute wieder einmal so nah liegt? Denn schon sein Vater und sein Opa waren Schreiner. Joachims Möbelmarke heißt übrigens @opaerwin.design – wie sein Opa.


Vielen Dank an die Volksbank Ulm Biberach eG  für das Sponsoring der Interviewreihe. 

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