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Kein Businessplan. Ein Drehbuch.

Almo ist 29, wirkt aber wie ein Veteran des Lebens. Er war Koch, Caterer für Großkonzerne, Cafébesitzer – und heute ist er wieder da, wo alles begann: im Familienbetrieb seines Vaters. Gebäudereinigung, Hausmeisterservice, Malerarbeiten. Rinaldi heißt der Laden, wie die Familie.

Früher hatte er das Café Almo in der Hafengasse. Kleine Bar, große Träume. Selbstgemachter Kuchen von der Oma, Stories auf Insta, ein bisschen Aperol, ein bisschen Urbanität. Doch dann kam der harte Alltag: wenig Umsatz, Personalmangel, Rechnungen, die nicht gezahlt wurden. Am Ende stand er mit einigen Außenständen da – und einem Insolvenzantrag in der Hand.

“Ich hab mich gefühlt wie ein Versager”, sagt er. „Ich wollte nicht mehr raus, nicht mal mehr auf Instagram posten.“

Doch wer Almo kennt, weiß: Aufgeben ist nicht sein Stil. Nach einem Reset in Thailand ist er zurück. Mit neuen Kräften, neuen Ideen – und alten Werten. Jetzt arbeitet er an der Seite seines Vaters. Und auf Instagram lebt er seine kreative Seite aus – mit Comedy-Reels, Alltagsbeobachtungen, trockenem Humor und viel Selbstironie. Drei Videos pro Woche, keine Werbung, kein Schnickschnack. Einfach das echte Leben – gefiltert durch einen witzigen Blick.

Sein Feed ist das, was viele nicht zeigen: der Weg durch die Hölle und zurück. Der Mut, weiterzumachen, obwohl alles gegen dich spricht. Und das Wissen: Manchmal liegt der Anfang in einem Ende.

Almo macht weiter. Und wir schauen zu.

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