Mal ehrlich: Warum sollte ausgerechnet die Wahrheit nur für die sein, die sie sich leisten können?
Wir finden: Gar nicht.
Deshalb verstecken wir keine regionalen Geschichten hinter einer Paywall. Wenn etwas unsere Region betrifft, sollte es jeder lesen können. Kostenlos. Ohne Abo. Ohne „Jetzt für nur 9,99 € im Monat weiterlesen“.
Denn wenn immer mehr Informationen hinter Bezahlschranken verschwinden, entsteht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Die einen können sich unabhängigen Journalismus leisten. Die anderen müssen sich mit Überschriften, Gerüchten oder Social-Media-Meinungen zufriedengeben. Das kann nicht die Zukunft sein.
Genau deshalb gibt es den Ulmer Spickzettel. Seit über zehn Jahren erzählen wir ehrenamtlich die Geschichten, die direkt vor unserer Haustür passieren. Geschichten von Menschen, Vereinen, Unternehmen und Projekten, die unsere Region ausmachen. Heute folgen uns dafür mehr als 65.000 Menschen auf Social Media.
Wir gehen dorthin, wo die Menschen ohnehin schon sind. Nicht, weil Algorithmen wichtiger sind als Journalismus. Sondern weil guter Journalismus die Menschen erreichen muss – und nicht darauf warten darf, dass sie ihn suchen.
Mit der Gründung der Medienwerkstatt Ulm/Neu-Ulm wird daraus mehr als ein Magazin. Aus einem ehrenamtlichen Projekt wird ein gemeinnütziger Verein. Damit schaffen wir die Grundlage, den Ulmer Spickzettel langfristig unabhängig weiterzuentwickeln, neue journalistische Formate zu ermöglichen und Menschen auszubilden, die selbst guten Regionaljournalismus machen wollen.
Denn eine starke Region braucht Geschichten, die jeder lesen kann. Nicht nur diejenigen, die dafür bezahlen können.





