Flasche leer. Ab zum Container. Und dann beginnt die große Entscheidung: Weißglas? Braunglas? Grünglas? Aber warum eigentlich? Am Ende wird das Zeug doch sowieso eingeschmolzen.
DIE ERKLÄRUNG:
Altglas wird eingeschmolzen und daraus wird neues Glas.
Der Haken: Die Farbe verschwindet beim Einschmelzen nicht einfach.
Schon wenige andersfarbige Scherben können die Farbe des neuen Glases verändern. Besonders empfindlich ist Weißglas. Damit daraus wieder möglichst klares Glas werden kann, muss es möglichst sauber von farbigem Glas getrennt bleiben.
UND WARUM GRÜN UND BRAUN?
Braunes Glas soll wieder braun werden. Grünes wieder grün.
Je besser wir vorher sortieren, desto einfacher kann das alte Glas wieder für neue Flaschen und Gläser verwendet werden.
ABER WAS IST MIT BLAUEM GLAS?
Jetzt kommt der kleine Altglas-Trick:
Blaues Glas gehört in der Regel zum Grünglas.
Auch rote oder andere ungewöhnliche Glasfarben kommen normalerweise dort hinein. Grünglas verträgt beim Recycling andere Farbtöne am besten.
UND DANN KOMMT DER LKW …
Vielleicht habt ihr schon mal gesehen, wie ein Lkw mehrere Glascontainer gleichzeitig leert und gedacht:
„Super. Jetzt kippen die doch wieder alles zusammen.“
Tun sie normalerweise nicht.
Die Sammelfahrzeuge haben im Inneren getrennte Kammern für die verschiedenen Glasfarben. Von außen sieht das nur nicht unbedingt so aus.
ALSO:
Weiß zu Weiß.
Braun zu Braun.
Grün zu Grün.
Blau und andere Farben meist zu Grün.
Warum der Aufwand?
Damit aus einer alten Flasche möglichst wieder eine neue werden kann.
Eigentlich ziemlich clever für etwas, das wir gerade in den Müll geworfen haben.





