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Thomas hebt ab

Das haben wir auch noch nie gehört: Thomas ist wegen des guten Wetters nach Ulm gezogen. Wegen des Wetters!

Eigentlich kommt er aus Oldenburg. Doch Thomas ist hauptberuflich Heißluftballonfahrer. Und weil er eben sein Geld damit verdient, Menschen abheben zu lassen, will er natürlich so oft fliegen wie möglich. Und in Ulm geht das eben besser, sagt er.

Wegen Höhenangst früher landen als geplant, musste Thomas noch nie. „Im Heißluftballon spürt man keine Höhenangst“, meint er. Und er muss sich auskennen, schließlich befördert er jährlich rund 4000 Passage und hat selbst schon 3600 Flugstunden hinter sich. Er startet nicht nur in Ulm, sondern auch in Stuttgart, München, Allgäu… Er kennt praktisch den ganzen Himmel im süddeutschen Raum wie seine Westentasche.

Als er 22 Jahre alt war, hat Thomas seinen Pilotenschein für Ultraleichtflugzeuge gemacht. Ab da ging’s rund: Erst flog er zwei Jahre lang Touristen in Spanien umher, dann gründete er in Oldenburg mit einem Freund zusammen Deutschlands größte Flugzeug-Flugschule. Nach ein paar Jahren in Hannover, ist er dann mit seiner Frau und seinen zwei Kindern nach Ulm gezogen. Sein dritter Sohn kam in Tomerdingen auf die Welt und war eine Hausgeburt. Seine zwei anderen Kinder auch.

Thomas meint, dass es sich in Süddeutschland nicht nur öfters mit den Heissluftballons abheben lässt, auch die Aussicht ist schöner.

Ein Ballon schafft im Schnitt übrigens 30 bis 50 Kilometer Entfernung. Zwar kann der Ballonfahrer grob die Fahrtrichtung anhand der Windrichtung bestimmen – aber wo er dann genau landen wird, das weiß er nicht.

Und was macht ein Ballonfahrer in seiner Freizeit? Richtig, er sucht weltweit Schätze auf Meeresböden. Hört sich nach einem Witz an, ist aber keiner. Zusammen mit seinem Kumpel sucht er nach Wracks die tief unten auf dem Boden im Meer liegen und schaut, ob sich darin etwas Wertvolles versteckt.

Das war zwar noch nie der Fall, aber eine gute Abwechslung zum „normalen“ Job ist dieses Hobby allemal. Anscheinend langweilt sich Thomas auf dem Boden etwas.


Vielen Dank an den Sponsor dieser Porträt-Reihe:

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