Baumhaushotel in Rosenberg

Erich Kästner sagte einmal: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Wie recht er hat! Und die glückliche Kindheit hat sogar einen Schlafplatz: das Baumhaus in Rosenberg. Denn dort, mitten im Wald, können Erwachsene der Natur endlich mal wieder so nahe sein wie früher. Mit einem Unterschied: Mehr Luxus. Aber nicht viel.

Ja, es gibt eine Toilette. Zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus. Doch  was sofort auffällt: Es gibt keine Spülung. Statt Wasser wird das kleine oder große Geschäft mit Rindenmulch abgedeckt. Es gibt auch keinen Kühlschrank und das mitgebrachte Essen darf auch nicht gekocht werden – nicht nur weil es keine Küche gibt, sondern auch weil es verboten ist, Küchengeräte mitzubringen.

Das klingt wirklich nach einer ganzen Menge Spaß! 

Und hat man sich auf das Abenteuer Baumhaus ersteinmal eingelassen, macht es das auch. Nach der ersten Ruhe kommt vor allem eines: Ruhe. Und dann wieder: Ruhe. Und wieder. Das ist am Anfang aufregend, dann beängstigend, und dann wieder aufregend. Denn hat man sich erst einmal mit dem Gedanken angefreundet, das zwischen der Ankunft und der Abreise so ziemlich alles liegen kann, nur kein Fernseher, kein Kinobesuch und kein Handyempfang, dann beginnt das Gehirn damit, nach ganz anderen Unterhaltungsmöglichkeiten zu suchen. Zum Beispiel spazieren gehen. Das hört sich banal an, aber wann wann bist du das letzte Mal von Deinem Baumhaus gestiegen und bist in einer völlig fremden Umgebung “um den Block” gegangen.

Sieben Baumhäuser und 26 Betten stehen das ganze Jahr über in Rosenberg den Gästen zur Verfügung – auch im Winter.  Zwar gibt es in jedem Baumhaus (so etwas ähnliches) wie eine Toilette, doch wer duschen oder baden möchte, muss den nahegelegenen Campingsplatz aufsuchen. Und die dort ansässigen Dauercamper wissen noch nicht so recht, was sie von den Baumhäusern halten sollen. “Kommt ihr von den Baumhäusern?”, wurden wir ungläubig von einer Frau gefragt, die uns mit großen Augen begutachtete. Kontakt mit der Dritten Art war hergestellt. Wie es dort aussieht, wollte sie wissen. Ob die Aussicht auf das Tal so gut ist wie alle sagen. Ob “die Sache” mit den Toiletten auch klappt.

Drei Highlights, die uns in Erinnerung bleiben werden: 

1.) Natur ist ein Stresskiller
Um bis zu 15% senkt sich das Stresslevel von Menschen, die sich in der Natur aufhalten. Das die Natur der Seele gut tut, ist als kein Hokuspokus, sondern Realität. Und wer ein Wochenende inmitten der Natur verbringt, der fühlt sich danach wie neugeboren.

2.) Ein Leben ohne Internet ist möglich und manchmal sogar schön
Höchstleistungen kann nur abrufen, wer seine Ressourcen auftankt. Damit das klappt, muss man abschalten – im wahrsten Sinne. Doch das gelingt nicht jedem, oft braucht es Hilfe von außen. Diese Hilfe kann zum Beispiel aus einem Funkloch bestehen. Traumhaft!

3.) Sterne!
Was kann denn schöner sein als in einem Baumhaus durch das Dachfenster nachts die Sterne anzuschauen und anschließend gemeinsam beim Einschlafen den Tieren im Wald zu lauschen?

Hier geht es direkt zum Buchungskalender: www.baumpalast.de/anfrage-buchung.