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„Das Handwerk ist schön – nur weiß das fast keiner.“

Ich bin Jahrgang 99, habe mit 14 meine Lehre angefangen und mit 18 war ich fertig. Während andere noch über Studiengänge nachgedacht haben, habe ich mein eigenes Geld verdient. Ich habe mich weitergebildet zum staatlich geprüften Elektrotechniker. Verantwortung übernommen, andere ausgebildet – und dann? Dann hatte ich genug.

Warum? Weil es in vielen Betrieben nur noch um Zahlen geht. Weil mir gesagt wurde: ‚Ist doch egal, ob sich das für den Kunden lohnt – Hauptsache, er kauft.‘ Aber das ist nicht meine Art zu arbeiten. Also habe ich meinen eigenen Laden aufgemacht.

Heute sind wir zu dritt, inklusive einem Azubi im ersten Lehrjahr. Uns geht es nicht um Schnickschnack oder leere Versprechen. Wir wollen, dass gutes Handwerk wieder die Anerkennung bekommt, die es verdient. Nicht, weil wir andere Jobs schlechtreden, sondern weil wir wissen, wie wichtig es ist, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.

Von der Bestandsaufnahmen über die Planung bis hin zur Umsetzung übernehmen wir alles – aber am Ende muss jemand das Ding auch bauen. Und genau das machen wir.“

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