Was ist eigentlich ein Meister?

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Eine Ausbildung ist eine gute Grundlage. Mit dem Meistertitel spezialisierst du dich weiter und kannst Führungsaufgaben übernehmen. Ein Meister ist dem akademischem Abschluss „Bachelor“ gleichgestellt. 

Wie wird man Meister?

Nachdem du deinen Gesellenbrief mit deiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung erhalten hast, kannst du deinen Meister machen. Das heißt nichts anderes, als dass du dich beruflich höher qualifizierst. Hierfür ist es nötig, die Zulassung zur Meisterprüfung schriftlich zu beantragen – je nach Branche bei der jeweiligen Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer oder Landwirtschaftskammer.

Für den Meister beispielsweise im Handwerk muss eine vierteilige Meisterprüfung erfolgreich absolviert werden. Meist wird das Wissen in Fachpraxis, Fachtechnik, Betriebswirtschaft und Recht sowie Berufs- und Arbeitspädagogik geprüft.

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In welchen Berufen kann man Meister werden?

Das Handwerk, die Industrie oder die Landwirtschaft sind typische Bereiche, in denen ein Meister zu erlangen ist. Informiere dich am besten in der jeweiligen Kammer vor Ort, ob man für deine angestrebte Ausbildung einen Meister machen kann.

Was bringt mir der Meisterbrief?

Für viele Berufe ist der Meisterbrief Voraussetzung dafür, dass du dich selbstständig machen kannst und deinen eigenen Betrieb eröffnen darfst. Gleichzeitig gibt dir der Meisterbrief die Möglichkeit, selbst ein Ausbildungsbetrieb zu sein und junge Menschen in deinem Beruf auszubilden. Wenn du dich selbst noch weiterbilden möchtest, gibt es viele Studiengänge, die mit dem Meisterbrief begonnen werden können. Außerdem steht dir mit der Meister-Qualifikation ein höheres Gehalt zu.