Buch: Die sanfte Gewalt

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Inge Aicher-Scholl wurde am 11. August 1917 geboren und starb am 4. September 1998. Dazwischen liegt ein Leben, das für fünf gereicht hätte: 1932 zieht sie mit ihrer Familie nach Ulm, ihre Geschwister Hans und Sophie Scholl werden 1943 von den Nazis hingerichtet, 1946 gründet sie die Ulmer Volkshochschule, die sich weit über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen macht. 1952 heiratete sie Otl Aicher, mit dem sie die Ulmer Hochschule für Gestaltung gründete. Sechs Jahre später bringt sie Julian Aicher zu Welt, der im Jahr 2003 Christine Abele heiratete. Christine Abele-Aicher war es nun, die über Leben ihrer Schwiegermutter, die sie nie kennen gelernt hatte, ein Buch schrieb: Die sanfte Gewalt. Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl.

Am 30. Oktober präsentierte Christine Abele-Aicher in der Ulmer Volkshochschule Ihr Werk der Öffentlichkeit – neben Oberbürgermeister Ivo Gönner war auch Inge Aicher-Scholls Nachfolgerin, die Leiterin der vh Dr. Dagmar Engels anwesend.

Das Buch:
Die sanfte Gewalt. Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl

Dieses Buch ist nicht nur eine Zeitreise, sondern auch das Spiegelbild einer Gesellschaft im Wandel: Vom Widerstand gegen die Nazi-Dikatur, hin zur Etablierung einer Hochschule für ein Volk, das nach 12 Jahren Unterdrückung und Gleichschaltung die eigenen Freiheiten neu kennen lernen musste. Was Christine Abele-Aicher herausgeben hat, ist kein Buch. Es ist ein sehr intimer Einblick in das Privatleben einer Familie, das mit dem Schicksal einer ganzen Gesellschaft verschmolz. Die sanfte Gewalt – eine absolute Empfehlung!

Die sanfte Gewalt
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl.

Preis: 19,90 Euro.
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Mehr Informationen zum Leben von Inge Aicher-Scholl und ein Einblick in das Leben der Autorin gibt es unter www.ingeaicherscholl.de.